Berlin Marathon 2021 – Sebastian vom Herakliden-Team ist dabei

Sebastian Lüpke ist einer unserer routiniertesten Läufer im Herakliden-Team. Einen Marathon hatte er aber noch nicht auf der Liste seiner erreichten Ziele – daher fix für den BMW Berlin Marathon am 26.09.2021 angemeldet.
3 Monate diszipliniertes, hartes Training später (mit einer klitzekleinen Verletzungspause) machte er sich nun auf den Weg in unsere Hauptstadt, um die magischen 42,195 Kilometer zu bezwingen.

Nur ein paar Worte seien dazu gesagt: es war die größte Laufveranstaltung seit Beginn der Pandemie. 24.796 Läuferinnen und Läufer standen in den Startlöchern um endlich wieder einen richtig großen Wettkampf zusammen zu laufen.

Auch bei unserem Basti war die Aufregung natürlich enorm. Die Pandemie Bedingungen bedeuteten, dass es bis zuletzt ungewiss war ob der Marathon wirklich stattfinden kann. Wir wissen alle wie zehrend dieses warten und hoffen ist.

25.09.2021 – Nun war er in Berlin. Morgen sollte es wirklich losgehen auf die Strecke.

Organisation und Hygienekonzept waren nahtlos durchgeplant, so hat das Anmelden und Abholen der Startnummer am Vortag am Expo-Gelände bereits super geklappt.

Nach einer Nacht ohne Schlaf, mit vielen wirren Gedanken zu Strecke und Ausrüstung, war es endlich soweit.
Der Start um 10:05 in Startblock G fand statt bei strahlendem Sonnenschein und 20Grad! Mit der angestrebten Zielzeit von 3:30 lief Basti unter dem großen Regenbogen-Starttor durch. 42,196Kilometer lagen nun vor ihm!

Die Stimmung war grandios. Zuschauer entlang der Strecke durften die Läufer anfeuern, das hat auch Basti nach Monaten ohne offizielle Events genossen. Zitat von Basti: „Wenn die Leute am Rand deinen Namen rufen (steht auf der Startnummer) und dich anfeuern gibt das so viel Kraft, es ist der Wahnsinn.“

Die Verpflegung auf der Strecke war genauso perfekt organisiert wie Anmeldung und Start, sodass auch da keinerlei Kritik zu äußern ist.

Jeder Läufer kennt jedoch die Tücken eines Wettkampfes und so sollte auch Basti feststellen, dass er für diesen Lauf nicht die perfekte Wahl getroffen hatte bei den Schuhen. Zuwenig Dämpfung bescherte ihm eine Blase unter dem Fuß ab Kilometer 15 und kräftige Krämpfe in den Oberschenkeln ab Kilometer 27!

Jetzt ging es los mit dem Kampf gegen den inneren Schweinehund – Aufgeben ist keine Option und so ließ sich Basti von den Rufen und Gesängen der Zuschauer weiter tragen. Kilometer um Kilometer rückte das Ziel näher, die Zeit war mittlerweile zur Nebensache geworden.

Endlich war das Brandenburger Tor in Sicht – da hindurch, dann ist es geschafft! Nach 3:59:26 macht er den Schritt über die Ziellinie seines ersten offiziellen Marathons. Alles was er noch wahrnahm war der Jubel des Publikums und die mit Freude aufgeladene Atmosphäre! Ein Moment der jedem Läufer für immer im Kopf bleibt.

Ein alkoholfreies Finisher-bier und ein paar Tage Reflektion später steht für Basti fest: Nächstes Jahr wieder – aber mit mehr Vorbereitung. „Ich habe viel aus meinem ersten Marathon gelernt und kann es jedem, der sowas vorhat, nur wärmstens empfehlen.“



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